In The Woods

In The Woods

Francis International Airport

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Der Fünfer aus Österreich hat es sich nicht leicht gemacht. Nach einem vielgepriesenen und selbstproduzierten Debüt stand nun der Wunsch, dass schwierige zweite Album so dicht und dick wie möglich klingen zu lassen. Also haben sie ihre Sparschweine geknackt und gucken, was da so geht.

Eine Sache vorneweg: Es hat geklappt. Mit dem Zweitling ist Francis International Airport der Schritt gelungen, die eigenen Wünsche zu verwirklichen. Mit "In The Woods" liefert die Band ein beachtliches zweites Album und geht einen großen Schritt weiter als beim Debüt.

Die Melodien und Strukturen sind dabei so dicht verwoben, dass der Titel kaum treffender hätte ausfallen können. Klanglich drängen sich die kräftigen Farben des Herbstes auf. Jeder Ton ist angemessen, scheint bedacht und abgewogen. Verspielter Indie-Charme trifft auf handwerkliche Fähigkeiten und den Spürsinn für verlockende Melodien. Die kräftige Produktion ist dabei nicht mit dem Wort 'glatt' zu verwechseln. Mit dem Einsatz von leicht schruppigen Gitarren (Feet Of Clay), Chor und Xylophon (Bug) oder einfach Tanzpotential (Amnesiacs), sorgen die Nachbarn für genug Abwechslung.

Wie bereits eingangs erwähnt, wurde "In The Woods" durch geschröpfte Bankkonten finanziert. Gut angelegt sind Omas Taler allemal. Die Wiener Melange hat ihren passenden Soundrack bekommen.

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