Black Letter Day

Black Letter Day

Frank Black & the Catholics

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Langeweile hat Frank Black selten. Wann immer sich ihm die Gelegenheit bietet einen Song aufzunehmen, dann wird ein Song aufgenommen. So entsteht mal eben genug Material für zwei neue Alben. Bei "Cold Heart Of Stone" hat sich das mehr als gelohnt.

Soll man erwähnen, das Frank Black der Kopf der Pixies war? Wahrscheinlich unnötig, vielleicht auch nicht ganz richtig, denn damals nannte er sich ja noch Black Francis und die Musik der Pixies ist mit seinen neuen Songs überhaupt nicht mehr verwandt. Man fühlt sich eher an die alte Schule der Rockmusik erinnert, an die Eagles vielleicht, an die Stones oder Lou Reed. Pixieeskes taucht bei Black nur selten auf, da gibt es nur noch diesen extrem lässigen Indiefolk mit einem Schuss Countryrock. Wie gesagt, der Mann ist ein Arbeitstier, lässt dem beachtlichen letztjährigem Album "Dog In The Sand" gleich zwei Alben folgen, die er mit seinen Katholiken mal eben in seinem mobilen Studio aufgenommen hat: Einerseites "Black Letter Day", dazu "Devil`s Workshop". Wohlgemerkt kein Doppelalbum, sondern zwei eigenständige Werke. Tom Waits lässt grüssen. Und wenn es darauf so brilliant zugeht wie bei "Cold Heart Of Stone" - na dann herzlichen Glückwunsch Frank Black, dann ist da ein Meisterwerk entstanden. (os)

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