Interstellar

Interstellar

Frankie Rose

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
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sehr gut

Frankie Rose hat genug vom Strand. Auf "Interstellar" lässt sie ihren alten Surf-Sound weit hinter sich und liefert lieber Songs für die Tanzfläche. Ihr zweites Soloalbum rotiert schillernd wie eine Discokugel aus den 80er Jahren.

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Was vereint Dum Dum Girls, Vivian Girls und Crystal Stilts? Zum einen sicherlich ein ähnlicher 60ties geschwängerter Garagen-Surf-Sound. Zum anderen ist es die Musikerin Frankie Rose, die bei allen genannten Formationen eine musikalische Rolle gespielt hat. Ob als Gründingsmitglied oder Live-Unterstützung. Vor knapp zwei Jahren hat die in Brooklyn lebende Rose dann ihr Solodebüt als Frankie Rose and The Outs veröffentlicht. Bei ihrem zweiten Solowerk verzichtet die Künstlerin auf jedwede Unterstützung. "Interstellar" erscheint schlicht unter ihrem eigenen Namen.

Was bei der Unterstützung wegfällt, packt Frankie Rose mittlerweile an Sound dazu. Bei ihrem zweiten Soloalbum lässt sie mehr Synthies statt Gitarren walten. Ihre surfige Lo-Fi-Note der 60er Jahre hat sie derweilen ins Archiv gelegt. Bei "Interstellar" spult Rose viel lieber in der Historie nach vorne, bewegt sich in den funkelnden Discoräumen der 80er, lässt Joy Division und New Order durchschimmern und gibt ihren Popsongs eine neue, schillernde Größe. Eine schöne Entwicklung, die in keiner Sekunde angeranzt klingt. Dafür hat Rose auf "Interstellar" einfach zu viel Frische in ihre Songs gepackt.

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