Happiness

Happiness

Fridge

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Und ich dachte schon, Mogwai und GSBE! wären die einzigen Postrockbands, die mich nicht in halbverschämtes Unverständnis werfen würden mit experimentell-verkopften Instrumentalbrocken. Aber da kannte ich Fridge auch noch nicht.

Wie ungewöhnlich unprätentiös das ganze Unternehmen des Four Tet-Machers daherkommt, erahnt man außer an dem puristischem Cover auch an der Namensgebung der Songs. Die heißen schlicht: „Tone Guitar and Drum Machine“, „Cutup Piano and Xylophone“. Hier wird nicht versucht, an einer abstrakten Mystifizierung a la Godspeed You Black Emperor!, sondern an einer Entkleidung des ganzen Art-Rock-Gehabes zu arbeiten. Was da fast bescheiden als eine Summe von analog –und digital-Elementen benannt wird, sind unglaublich warme und abwechslungsreiche Instrumentalstücke zwischen Kraftwerk, Krautrock und ausgefeilter Soundbastelei.(ko)

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