Lichten

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F.S. Blumm

Redaktionswertung: 
schlimm
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ordentlich
gut
sehr gut

F.S. Blumm ist irgendwie ein bekannter Name, aber nicht so leicht zuzuordnen. Eher im kleineren Rahmen hat der gebürtige Bremer einen Raum eingerichtet, in dem es sehr gemütlich ist.

Frank Schültge Blumm drückte einst seine Intensionen über Noise-Rock aus. Mit einer stets auch verspielten Experimentalität veröffentlichte er Alben bei Staubgold, Tomlab sowie Morr Music und entwickelte sich mehr in ruhevolle Gefilde. Das neue Album „Lichten“ ist sein erster Release bei einem US-Label, nämlich Audiodregs Records. F.S. Blumm spielt mit „echten“ Instrumenten eine fast klassische Form von Post-Rock. Besonders interessant werden seine Stücke an dem Punkt, an dem man vergisst, dass es sich nicht um elektronische Musik handelt. Denn die Klänge und ihr Zusammenspiel erinnern zeitweilig an Veröffentlichungen des Kölner Labels Karaoke Kalk, nur mit dem Unterschied, dass ein großer Teil der dortigen Künstler aus dem Elektronikaumfeld kommt. F.S. Blumm war bei „Lichten“ darauf bedacht, möglichst klare und zurückgesetzte Musik zu produzieren. Und so ist trotz aller tatsächlich vorhandenen Klarheit eine musikalische Dichte entstanden, die dem Zuhörer viele Impulse gibt zum Nachdenken gibt. (jw)

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