Oceans Apart

Oceans Apart

The Go-Betweens

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Nach ausgiebiger Rückschau erweitern die Go-Betweens ihre feine Diskografie um neue Schönheiten. Mit gewohnt sicherer Hand stellen Robert Forster und Grant McLennan zeitlose Popmusik in die Welt. Neu ist da wenig, gut dennoch vieles.

In sich geschlossen und ausgeklügelt arrangiert präsentiert sich die Band auf dem dritten Album nach der Jahrzehntzäsur. Kokett flirtet "Oceans Apart" mit bombastischer Produktion, um sein Herz dann doch wieder dem charmanten Schrammeln zu schenken. Wie nebenbei entstehen dabei Schönheiten wie "No Reason To Cry", ausufernde Erzählungen ("Darlinghurst Nights") und angenehm gehetztes wie die feine Hörprobe "Here Comes A City". Ansonsten finden die einmal mehr von Adele Pickvance und Glenn Thompson komplettierten Go-Betweens ihr Heil in freundlicher Verlässlichkeit, zementiert durch die Auf-Nummer-sicher-Produktion von Mark Wallis (Travis, U2). Wo der letztjährige Blick in den Backkatalog der Australier einiges an Aufregung und Spannung bot, ist "Oceans Apart" leider einfach nur sehr gut. (sc)

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