Stolen Horse

Stolen Horse

Gods Of Blitz

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Das Label Four Music hat in einem Kreuzberger Übungsraum den Rock´n´Roll für sich entdeckt. Er zeigte sich in Gestalt der Gods Of Blitz und wurde sogleich unter Vertrag genommen.

Dann ging alles ganz schnell: eine Handvoll Songs eingespielt und eine EP veröffentlicht. Anschließend noch mehr Songs eingespielt. Dann mit Maximo Park auf Clubtour gewesen. Und schließlich wurde Anfang dieser Woche das Debütalbum „Stolen Horse“ veröffentlicht – und dass gerade mal ziemlich genau ein Jahr nachdem sich Gods Of Blitz gegründet hatten. Mit der Produktion des Debüts hat man sich auch nicht lange aufgehalten, auf Spielereien jeglicher Art wurde verzichtet. Stattdessen kompakte Rocksongs, roh und direkt, aber niemals lieblos hingerotzt. Es darf sich dabei an Offspring erinnert werden, denn all die Bands, die sich in letzter Zeit in Großbritannien in Szene gesetzt hatten, klingen ja eh noch in den Ohren. Gods Of Blitz verbinden deren britische Lässigkeit mit schwedischem Garagenrock und amerikanischen Neo-Punk. Mit hoher Geschwindigkeit scheint „Stolen Horse“ immer eine Pferdelänge voraus zu sein. Fragt sich allerdings wie lange die Gods Of Blitz dieses Tempo halten können und ob sie sich im internationalen Rock´n´Roll Rodeo behaupten werden. Während der zwei Minuten des hier vorgestellten „Full Time Half-Nelson“ sitzen sie jedenfalls fest im Sattel. (js)

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