Synrise

Synrise

Goose

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ein neuer Anfang. Goose haben den „Synrise“ und den Spaß an analogen Synthies entdeckt, sich mit K7 ein neues Label an Land gezogen und ein zweites Album produziert, das ein echter Grower ist.

Goose haben sich für ihr zweites Album fast so viel Zeit gelassen wie Soulwax, die Überväter der belgischen Electroszene. Vier Jahre sind seit „Bring It On“ vergangen, dessen pumpender Electro-Rock Goose eine Punktlandung bescherten. Doch was 2006 noch heiß war, ist vier Jahre später längst vom nächsten Hype abgelöst worden. Und Goose sind clever genug, nicht da weiter zu machen, wo sie mit „Bring It On“ aufgehört haben.

„Synrise“, der Opener ihres zweiten Albums ist eine ziemlich heftige Zäsur. Mehr Synthies, weniger Rock scheinen sich Goose auf die Fahnen geschrieben zu haben. Wo das Gaspedal ist, haben Goose trotzdem nicht vergessen, die vier Belgier hüpfen aber nicht mehr ganz so unbeschwert wie zur Fußball-WM in Deutschland über die Bühne. Goose wirken reifer und versuchen im Blick zurück auf alte Heroen, von Pink Floyd bis Depeche Mode, etwas für ihre eigene Zukunft zu finden. Suche geglückt, würde ich sagen. Leider transportiert der Joe and Will Ask-Remix von „Words“ nichts von dem, was dieses Album ausmacht.

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