Bloody Radio

Grayskul - Bloody Radio

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Huiih, was ist das denn? Horror-Rap? Das Auftreten von Count Draven alias Onry Ozzborn und Count Magnus alias JFK ist jedenfalls martialischer als ihre Musik. Dagegen ist jede chartende HipHop-Platte blutiger als Grayskuls "Bloody Radio".

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Hauptsache die Metaphorik stimmt und sich nach Castle Grayskul zu benennen, He-Mans geheimem Rückzugspunkt, bringt definitiv noch mehr Pluspunkte. Aber soll es hier nicht eigentlich um Musik gehen? Klar, here we go: Grayskul haben musikalisch nämlich einiges zu bieten. Den Spagat zwischen West- und Eastcoast zum Beispiel. Inklusive kleinem Abstecher nach Virginia, das Neptunes-Camp abchecken.

"Blood Radio", der Titeltrack, schafft genau diesen Spagat und Grayskul halten diese doch eher ungemütliche Position locker über Albumlänge. Am Mikrophon holen sich die beiden Unterstützung von Aesop Rock und Finsterman Cage ab, auf "Missing" wird weiteres Crossover-Potential offenbar: Andrea Zollo von Pretty Girls Make Graves darf mit ran. Underground-HipHop, der seine Beats nicht aus Unterarm langen Sammlungen obskurer Funkscheiben generiert, sondern ganz modern virtuos mit Keys und Bits hantiert. Ich bin dann mal mit He-Man spielen ...

Florian Schneider / Tonspion.de

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