Shields

Shields

Grizzly Bear

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Mit "Veckatimest" haben Grizzly Bear für viel Wirbel gesorgt. Mit ihrem vierten Album "Shields", das im September 2012 erschienen ist, verhält es sich nicht anders. Grizzly Bear erreichen darauf das nächste Level ihrer ganz eigenen Popmusik.

"Veckatimest" kletterte bis auf Platz 8 der US-Charts. Nach den ausgedehnten Touren im Anschluss haben sich Ed Droste und seine Kollegen eine Auszeit genommen. Jedes der Mitglieder konnte seine eigenen Wege verfolgen, wie etwa Bassist Chris Taylor mit seinem Projekt CANT. Eine Folge dieser Auszeit: Ed Droste und Gitarrist Daniel Rossen haben zum ersten Mal gemeinsam Songs für Grizzly Bear geschrieben und auf "Shields" landeten letztendlich nur die Ideen, auf die sich alle vier Musiker einigen konnten. 



Auszeit und Teamarbeit machen sich bezahlt. Die psychedelischen Folk-Rocker gehen ihren Weg unbeirrt weiter, toppen den Vorgänger ohne sich zu wiederholen. "Shields" ist griffiger, jedoch nicht weniger fordernd. Im Gegenteil: Bis zu sieben Minuten lang toben sich Grizzly Bear in ihren komplexen Songs aus, teilweise kräftig und offenherzig, wie beim wunderbaren "Yet Again". Ein dichtes Album, voller bewegender Melodien und großen Momenten, das einen mit seiner Masse an Details trotzdem nicht erschlägt. Selten ist Sperrigkeit so zugänglich gewesen wie auf "Shields".

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