Black Light

Black Light

Groove Armada

Redaktionswertung: 
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sehr gut

„I see You, baby. Shakin´that ass“ - Ein weiter Weg liegt hinter Groove Armada seit sie mit „I See You Baby“ ihren größten Clubhit hatten. „Black Light“, das sechste Album von Andy Cato und Tom Findlay, versucht behutsam mit der eigenen House-Vergangenheit zu brechen.

Ein Blick auf die Gästeliste von „Black Light“ reicht aus um zu ahnen, was Cato und Findlay auf „Black Light“ versuchen: Bryan Ferry meets Nick Littlemore (Pnau, Ex-Mitglied von Empire of The Sun). Die 80er Jahre treffen einen der besten Verwalter des immer wieder recycelten Jahrzehnts. Dazwischen mischen mit SaintSaviour und Jess Larrabee (She Keeps Bees) noch zwei Sängerinnen mit, deren Wurzeln nicht in der Clubmusik liegen.

Mehr Songs als Tracks haben Groove Armada mit und für ihre Gastsänger geschrieben. Ihre Liveband sorgt jetzt auch im Studio für Rockfeeling, während Cato und Findlay ihren Synthesizerpark anwerfen und so tun, als wäre Genesis´ Tony Banks in den letzten 20 Jahren auch nur an einer relevanten Platte beteiligt gewesen. „Black Light“ ist ein Spagat, den Groove Armada nicht immer halten können und in die unangenehmsten Teile der 80er Jahre rutschen. Davon natürlich gänzlich unbeeindruckt: Bryan Ferry, dessen „Shameless“ neben den mit Nick Littlemore aufgenommenen Songs zu den Highlights von „Black Light“ zählt.

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