Album

Take My Breath Away

Gui Boratto - Take My Breath Away

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
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gut
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herausragend
Dancefloor-Elegien

"Take My Breath Away"? Da war doch was... Richtig, der Titelsong zu Top Gun, ein Tiefpunkt der 80er Jahre und musikalisch Lichtjahre von Gui Borattos zweitem Album entfernt, einem elegischen Ausflug durchs Land der geraden Bassdrum.

"Take My Breath Away" ist insofern weniger Reminiszens als Aufforderung. Aufforderung an sich selbst, denn Gui Boratto ist das Konzept Album wichtig und deshalb fordert der Mann aus Sao Paolo mehr von sich ein als eine Aneinanderreihung sattsam bekannter Maxis.

Machen wir es kurz: Boratto erfüllt seinen eigenen Anspruch spielend, und zeigt sich allein in den ersten fünf Tracks stilistisch so flexibel wie stilbewußt. Selbst das trancig pumpende "No Turning Back", das in einem anderen Kontext völlig auseinanderfallen würde, hat Boratto so liebevoll in den Gesamtzuammenhang eingebettet, dass man ihm willenslos durch die Pianokaskaden und billigen Vocalsamples dieses Stückes folgt. Electronica, Minimal, Tranciges, dunkle Afterhours: kein Genre ist Boratto zu fremd, um es nicht in den sanft mahlenden Strom von "Take My Breath Away" fließen zu lassen.  

Florian Schneider / Tonspion.de

Alben

Chromophobia

Gui Boratto - Chromophobia

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Heaven on the dancefloor
Über acht Minuten Verzückung. Simples Motiv, bestmöglich auf die Sound-Leinwand projiziert. Gui Boratto schafft großes Ohrenkino - und eine elektronische Pop-Sternstunde.
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