Cover: Gundelach - Gundelach EP

Gundelach - Gundelach EP

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In der Beats 1-Radioshow von Pharell Williams wurde sein Hit "Spiders" schon gespielt. Ehre wem Ehre gebührt, Gundelach könnte nämlich der nächste Newcomer sein, der aus Skandinavien im Rest der Welt Fuß fasst.

Wer in einer Location mehr als 1500 Leute zusammentrommelt und dabei noch keinen einzigen Release am Start hat, auf den sollte man dann doch mal das Spotlight werfen. Zumal die skandinavische Musikszene sich seit Jahren zu einem ernstzunehmenden Player in Sachen spannende Newcomer entwickelt.

Kai Gundelach fühlt sich schon lange in der norwegischen Club-Szene zu Hause. Seitdem er 16 ist geistert er im Osloer Untergrund herum. Letztes Jahr ging alles Schlag auf Schlag: mit seiner ersten Ambient-Pop-Nummer "Spiders" landete er einen veritablen Radiohit, gilt dort seitdem als eines von vielen heißen Eisen im Feuer und bei uns als Newcomer, den man auf dem Schrim haben sollte. Seine neuste Single heißt "Fjernsynet" und bedeutet übersetzt ganz einfach "Fernseher".

Gundelach - Fjernsynet from paultunge on Vimeo.

Deephouse- und Ambient-Elemente treffen bei Gundelach auf eine warme Falsettostimme, analoge Produktion auf einen digitalen Synthie-Pop-Sound. Ein Mix der heutzutage angesagt ist. Gundelach mixt dabei gekonnt sanfte Melancholie mit einer angenehmen Wärme, die als perfekter Soundtrack für den dann doch langsam startenden Sommer herhalten wird.

So gut wie die Originalversionen in der untergehenden Sommersonne funktionieren, so gut passt der Remix zur neusten Singleauskopplung in die Clubs dieser Welt. "Fjernsynet" (zu deutsch: "Fernseher") wurde von Fur Coat, einen Elektronikduo aus Venezuela, das schon auf BPitch Control und Get Physical releast hat, geremixt und holt euch ganz sicher vor selbigem hervor. Aus der Synth-Pop Nummer machen Sergio Munoz und Israel Sunshine eine treibende Deephouse-Nummer mit ordentlich drive.

TONSPION präsentiert exklusiv Gundelach mit "Fjernsynet" im Fur Coat Remix:

Mit sechs Songs ist die "EP" überaus reichlich bestückt, jeder Song dabei ein potenzieller Hit. Die inhaltlichen Unterschiede fallen bei den ersten Hördurchgängen eher marginal aus. Wenn man sich aber die Mühe macht die EP des detailversessenen Norwegers via Headphones zu hören, der erkennt, dass da jemand eine Menge Arbeit in die einzelnen Soundschichten der Songs gesteckt hat. Wir sind gespannt, was wir in den kommenden Monaten noch von Gundelach zu hören bekommen.

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