Many In High Places Are Not Well

Many In High Places Are Not Well

HiM

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ganz klar und deutlich: Nein. Das hier ist nicht das Herzschmerzsurrogat aus Finnland. Vielmehr sind HiM mit kleinem i angenehm unprätentiöser PostRock, schlüssig zusammengeklaubter Stilmix mit - Achtung! - Seele.

Und falls es wirklich noch nötig sein sollte, Unterschiede zwischen HIM und HiM heraus zu stellen: Das mit der Seele wäre es dann wohl. Denn das PostRock-Projekt um den Ex-Codeine und Ex-June Of 44-Drummer Doug Scharin fabriziert seinen Stilmix aus Funk, Jazz, Soul und - jaja, Schimpfwort - Ethnoflavour mit hörbarem Spaß an der Sache. Das rockt überhaupt nicht, macht aber Freude. Nach einer Weile kommt bei "Many In High Places Are Not Well" dann jedoch der Nightmares On Wax-Effekt ins Spiel. Die reine Freude weicht angenehmer Entspannung mit leichter Langeweile-Schlagseite. Weil mir aus dem Stand aber durchaus einige aufregende Situationen einfallen, in die diese Art der Entspannung ganz gut passt, verbuche ich auch das mal auf der HiMschen Haben-Seite. Hiermit geschehen. (sc)

Ähnliche Künstler