The Mechanical Hand

The Mechanical Hand

HORSE The Band

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Konsolenmetal, Patchworknoise, Nintendocore – auch auf ihrem zweiten Album werfen HORSE The Band Stilreferenzen über- und durcheinander. Mit sehr eigenem Humor prügeln sie sich durch Metalepen und Spazzcorecocktails.

Hier kommt zusammen, was laut ist. Das Quintett aus Los Angeles klaubt sich aus Metal und Core, aus True und Death und Post und Hard und Crust zusammen, was ihm gefällt. Riffs, Tappings, Grollen, Wände, Unwetterschlagzeug prallen aufeinander, Brüllen und Grunzen drängeln sich an die Front, das unermüdliche Quietschekeyboard übernimmt rasante Soli und klassische Metalposen. Produziert wurde das ganze von Matt Bayles (Isis, Mastodon), schief gehen kann da wenig. Natürlich ist das nichts für Puristen. Natürlich geht gern einmal die Übersicht flöten, wenn Metalteil C und Noisewalze A wahllos und mit Wucht ineinandergesteckt werden. Denn und aber: HORSE The Band folgen keiner Bauanleitung und scheren sich wenig um bewährte Gesetze. Lieber zaubern sie bizarre und seltsame Figuren, Monumente und Raumschiffe aus dem Lego-Metaltechnics-Set. Das ist aufregend und spannend, da stecken Leben und Liebe und fetziger Humor drin. Ein famoses zweites Album ist "The Mechanical Hand", ein gelungener Rückkehrtusch für die Lärminstitution Combat Records (Megadeth, Circle Jerks, Venom), deren neues Leben gerade erst beginnt. (sc)

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