Make Up the Breakdown

Make Up the Breakdown

Hot Hot Heat

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Nanu? Robert Smith? Nein, doch nicht. Aber "Hot Hot Heat"-Sänger Steve Bay liegt stimmlich nicht weit entfernt vom Cure-Kopf. Und auch sonst machen die Kanadier keinen Hehl aus ihrer Leidenschaft zu New Wave und Modrock.

So eine Band wie "Hot Hot Heat" hat in der Musikszene wirklich gefehlt. Die Kanadier stopfen so einiges an Löchern - vor allem, weil ihre Musik sich von den gängigen Mustern der vergangenen Jahre unterscheidet und sie so erfrischend anders klingen. Sie kombinieren 80er-New Wave mit 60er-Modrock und machen eine fröhliche, aber doch sehr eindringliche Musik, die man sowohl als Popfreund als auch als Indiefan geniessen kann. Da stört es auch gar nicht, dass Sänger Steve Bays ziemlich eindeutig von Robert Smith beeinflusst wurde. Da gibt es schlimmere Vorbilder. Mit "Touch You Touch You" von der EP "Knock Knock Knock" gibt es einen weiteren Knaller auf der Labelseite der Band. Bandages stammt vom ersten Album der Band "Make Up The Breakdown". Wer weiss, vielleicht hat SubPop mit Hot Hot Heat über 10 Jahre nach Nirvana, Mudhoney und Co. mal wieder einen echten Knaller aus dem Hut gezaubert. (os)

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