Exile

Hurts - Exile

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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sehr schön
herausragend

Die Karriere von Hurts klingt wie ein Märchen. Zwei arbeits- und illusionslose Musiker aus Manchester schließen sich zusammen und produzieren 2010 mit ihrem Debüt „Happiness“ eines der am schnellsten verkaufenden Alben. Für den Nachfolger „Exile“ war ihre Ausgangsbasis also komfortabler, trotzdem überrascht das Album mit rauerem Sound, der Hurts sehr gut steht.

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Hurts sind ins „Exile“ gegangen. Theo Hutchcraft und Adam Anderson haben sich an der gleichen Ecken von Manchester, eine Wohnung gemietet, an der sie schon am Vorgänger „Happiness“ arbeiteten. Die Vorzeichen waren aber vollkommen andere. Vor der Veröffentlichung von „Happiness“ standen Hutchcraft und Anderson vor dem Nichts, diesmal hatten sie eine extrem erfolgreiche Tour hinter sich gebracht und hätten aus dem vollen Schöpfen können.

Hurts - The Road

Stattdessen das selbstgewählte Exil und der Versuch sich nicht selbst zu kopieren. „The Road“ verdeutlichte die Richtung, in der Hurts auf „Exile“ gehen. Rauer, industrieller, aber trotzdem noch mit diesem sehnsuchtsvollen Schmalz in den Melodien, klingen Hurts auf ihrem zweiten Album. Als hätten sie die Entwicklung, für die Depeche Mode ein Jahrzehnt gebraucht haben, innerhalb von zwei Jahren vollzogen. Auf typische Hurts-Hymnen muss man auf „Exile“ trotzdem nicht verzichten, nur sind sie nicht mehr ganz so gefällig und transportieren einen Teil des Wahnsinns, in den sich Hurts auf Tour und bei den Arbeiten an „Exile“ selbst getrieben haben.

Hurts - Miracle

Tourdaten:

14.03.2013 Köln, Essigfabrik
15.03.2013 München, Theaterfabrik
16.03.2013 Hamburg, Uebel & Gefährlich

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