Blue

Blue

iamamiwhoami

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Vor gut fünf Jahren kursierten im Internet mehrere geheimnisvolle Videos einer Sängerin, die sich später als Jonna Lee herausstellen sollte. Die Schwedin veröffentlichte kürzlich ihr drittes Album als iamamiwohami. "Blue" bietet auch ohne Visuals großes Kino.

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Wie bei vielen ihrer schwedischen Dreampop-Kolleg(inn)en ist die Musik von Jonna Lee fest in den frühen 80er Jahren verankert. Britische Künstler wie Kate Bush, Cocteau Twins oder This Mortal Coil erfanden damals eine Art surreale Popmusik, die mit Synthesizern und verfremdeten Gitarren die Hörer in eine andere Welt entführte.

Iamamiwhoami schließt genau daran an, verbindet ihre Songs wie ihre Landsfrau Maria Linden von I Break Horses mit eingängigen Melodien und hypnotischem Sirenengesang. 

Gemeinsam mit ihrem Partner Claes Björklund ist Jonna Lee mit "Blue" eines der schönsten Dream-Pop-Alben des Jahres gelungen, das wie alle guten Alben ein großes Problem hat: Es ist trotz 51 Minuten Spielzeit viel zu kurz. On repeat!

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