The Damon Lessons

The Damon Lessons

The Ian Fays

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Über ein italienisches Indie-Label erreicht uns das Debütalbum der amerikanischen Fay-Schwestern plus Drummer. Es bietet Harmoniegesang und schöne Melodien mit Zuckerguss bis zum Abwinken.

The Ian Fays kommen aus Arcata, Kalifornien. Das sollte man klarstellen, denn allzu gut könnten sie auch ein neues Pferd im Saddle Creek-Stall sein. Die Songs auf ihrem Debütalbum "The Damon Lessons" klingen nach Azure Ray mit einem Schuss elektronischer Spielerei. Das ist immer leicht beschwingt und macht auf kompletter Albumlänge durchweg Spaß. Sängerin Sara Fay klingt bei "The Dance Song" so wunderbar brüchig wie ein weiblicher Conor Oberst, freilich ohne die bedrückte Grundstimmung, die einen bei Bright Eyes-Songs immer beschleicht. Die Damen der Ian Fays kümmern sich derweil lieber um Ex-Boyfriends und den frustigen Griff zum Alkohol. Der positiven Grundstimmung tut das erstaunlicherweise keinen Abbruch. Nachzuhören auf dem Download "Empty Alcohol Bottles".(cw)

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