Temporary Resident

Imaginary Cities - Temporary Resident

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Dass Kanada über eine ausgeprägte Indie-Szene verfügt, dürfte nicht erst mit der Grammy Auszeichnung für Arcade Fire Anfang des Jahres klar gewesen sein. Aus dieser entstammen auch Imaginary Cities und die bringen erstmal ein paar alte Bekannte mit ins Spiel.     

 

Seit knapp einem Jahr sind Marti Sarbit und Rusty Matyas als Imaginary Cities unterwegs. Ansässig im kanadischen Winnipeg, dürften bei nicht wenigen sofort die Verbindung zu dem musikalischen Aushängeschild der Stadt gezogen werden: The Weakerthans. Eine mehr als sinnvolle Parallele, denn Multiinstrumentalist Rusty Matyas hat die Herren um John K. Samson die letzten Jahre live unterstützt. Dieser Umstand hat dann zu der Verbindung zum Grand Hotel van Cleef geführt, das seit langen Jahren eine Freundschaft zu der musikalischen Seite der kanadischen Stadt pflegt. 

Nach einem ersten Lebenszeichen in Form einer kleinen EP, legen Imaginary Cities mit "Temporary Resident" nun ihr Debüt nach. Die beiden Musiker spielen ehrlichen Indierock und kräftigen Folk mit einem leichten Souleinschlag, der durch die markante Stimme von Sängerin Marti Sarbit entsteht. Dabei überzeugt das Duo am meisten, wenn sie sich treiben lassen, dem Pop und Melodien freien Lauf geben und ihre eingängigen Songs durch die ihre ausgedachten Strassen schicken. Daneben lassen sich auch ein, zwei Baustellen auf diesem Debüt finden, aber das ist ja ziemlich normal für eine Stadt. Ein schönes Album, dass wie geschaffen für den Frühling erscheint. Egal ob nun in einer Stadt oder sonst wo.

 

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