Precipitate EP

Precipitate EP

Interpol

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Auch Interpol haben den Vertrieb ihrer Platten anfangs selbst in die Hand genommen. Die „Precipate EP“, ihr erstes Release überhaupt, enthielt frühe Versionen von Songs, die sich jetzt sowohl auf ihrem Debüt als auch auf „Antics“ wieder finden.

Interpol haben es geschafft, nach ihrem gleichermaßen deprimierenden wie beeindruckendem Debütalbum „Turn On The Bright Lights“ auch auf dem nachfolgenden Album „Antics“ zu überzeugen: Poprock mit Depressionen, Songs die ausbrechen möchten, sich aber letztendlich doch immer wieder diszipliniert der traurigen Harmonie unterordnen. Keine Rezension zu Interpols Debüt kam seinerzeit ohne die Referenz Joy Division aus. Heute müssen Interpol für Bands wie die Editors selbst als Referenz herhalten. Dabei ist es gerade einmal sechs Jahre her, dass die Band ihre ersten Songs aufnahm. „PDA“ ist einer dieser Songs. Jahre später erschien er in einer überarbeiteten Version auf Interpols Debütalbum, wurde aber ursprünglich 1999 auf der „Precipate EP“ erstmalig veröffentlicht. Diese ist mittlerweile längst vergriffen; aber wenigstens einen Track daraus gibt es an dieser Stelle kostenlos als MP3. (js)

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