Around The Well

Around The Well

Iron And Wine

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Richtig bekannt wurde Iron And Wine erst durch eine Coverversion. Dass der bärtige Singer/Songwriter-Barde aber mehr zu bieten und aus eigener Kreativfeder geschaffen hat, zeigt diese kleine Werkschau beruhigender Raritäten.

Seine akustische Homerecordingversion des Postal Service-Songs "Such Great Heights" schaffte es 2004 auf den Soundtrack zu dem Film "Garden State". Seither kennt man Iron And Wine, mag man diese hauchende Stimme, die über der seicht gezupften Akustikgitarre schwebt. Sam Beam, verantwortlich für all das, hat über die letzten Jahre aber mehr Gutes verbrochen - mehr sogar, als seine Studioalben vermuten lassen.

"Around The Well" ist ein Fundus von Raritäten, B-Materialien und anderen kleinen Seltenheiten, die sich im Iron And Wine-Kosmos in den letzten sieben Jahren angesammelt haben. Die erste Hälfte dieses Doppelalbums ist voll von raren Lo-Fi-Homerecordings und bietet neben dem erwähnten Postal Service-Stück auch Coverversionen von Songs der Flaming Lips und Stereolab. Klingt Beam hier zuweilen wie ein Elliot Smith oder gar wie das Gefunkel alter Songwriter-Ikonen, ist die zweite Hälfte diesser Raritätenschau weitaus bandlastiger, folkiger, countryesquer, aber deshalb nicht unbedingt intensiver oder ergreifender. Denn die Kraft und Intensität des bärtigen Beam erklingt eher auf der ersten, seiner besseren Hälfte: in dieser ansteckenden, inneren Lo-Fi-Ruhe.

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