Panopticon

Panopticon

Isis

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Zwei Jahre nach dem Meilenstein "Oceanic" setzen Isis ihr drittes Album in die Welt. Erneut und noch ausgefeilter entwirft die Band auf "Panopticon" Lärm- und Klangkonstrukte, die ihresgleichen suchen.

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Isis setzen Akzente im Chaos und lassen brachial-sinfonischen Lärm um klug gesetzte Fixpunkte kreisen. Ausgefuchst und durchdacht schabte schon ihr Debüt "Celestial" über die Seele seiner Hörer. Sein Nachfolger "Oceanic" ist auch heute noch ein Album, dass angesichts der Größe, Tiefe und Macht der im Titel verglichenen Weltmeere nicht erblassen muss. Nun hat es die Band geschafft, den auf "Oceanic" präsentierten Monstersongs und -sounds, den unaufhaltsamen Lärmwalzen und stets bestechenden Arrangements noch etwas draufzusetzen. Präzise in den Riffs und brachial im seinen Rhythmen bricht "Panopticon" aus sich heraus, entfesselt Stürme, bricht mit sich selbst. Doch werden keine Naturgewalten beschworen, keine simplen Soundmetaphern geritten. Isis wissen so schrecklich genau, was sie tun, dass die Direktheit und Monströsität ihrer Songs und Arrangements fast erschreckt. Produziert von Matt Bayles - zuletzt am hervorragenden Mastodon-Album "Leviathan" beteiligt - und mit einem Gastauftritt des Tool-Bassisten Justin Chancellor im Ärmel, wird "Panopticon" mindestens ebenso viele Wellen der Begeisterung auslösen wie sein Vorgänger. Die erste erreicht mit dieser Zeile das Ufer. (sc)

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