Free So Free

Free So Free

J. Mascis & The Fog

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

J. Mascis, der Meister der exzessiven Schrubbelgitarre und des verschleppten Nuschelgesangs, hat im Leben eine Qualität wiederentdeckt, die ihn in seinen neuen Song zu wahren Höchstleistungen trieb: Freiheit! Glückseligkeit! Yeah!

Friede, Freude und Eierkuchen - das wollen wir J.Mascis nun eigentlich nicht unbedingt abnehmen. Schliesslich ist der arbeitswütige Jungdino eher für seine melancholischen Deprikrachrocker bekannt. Aber auf seinem neuem Album "Free So Free" dreht sich alles nur noch ums Lebensglück, Freedom, Happiness und so weiter. Richtig so! Grübeln, mosern, meckern und lamentieren können wir ja anderswo immer noch. Obwohl: "Everybody Lets Me Down", singt der Hüne an der Gitarre da, nicht wirklich eine glückliche Analyse, aber es klingt bei J.Mascis eher so, als hätte er unliebsame, lästige Fliegen vom ohnehin massiven Körper geschüttelt. Und wo zwar J.Mascis & The Fog draufsteht, fühlt man sich unwillkürlich an etwas zurückerinnert, was man in den 90ern abgöttisch liebte: Dinosaur Jr.! J.Mascis ist wieder zur früheren Hochform aufgelaufen und jagt mit Gitarrenkaskaden von einem Höhepunkt zum nächsten. (os)

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