DMD KIU LIDT

DMD KIU LIDT

Ja, Panik

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

So aufgeregt der Name dieser österreichischen Band klingen mag: es steckt ein sehr ausgereifter Querdenker-Indie-Pop dahinter. Charmant ausbrechen und gegensteuern, das ist auch die subtil vorgetragene Devise ihres aktuellen Albums. 

Mitte April 2011 erschien „DMD KIU LIDT“ auf dem Berliner Label Staatsakt. Und wie die beiden Vorgängeralben wurde auch dieses Werk als eine der gegenwärtig wichtigsten Platten aus dem deutschsprachigen Raum durch die Feuilletons gereicht.

Zu Recht: Es ist das insgesamt vierte Album des seit zwei Jahren in Berlin lebenden Quintetts. Hinter dem kryptischen Titel versteckt sich der Satz: „Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit“.

Ja, Panik stehen für einen melancholisch gewitzten Indie-Pop, intelligent und frech zugleich, musikalisch sehr gut ausbalanciert zwischen Pop und leichter Brüchigkeit.

Die Mischung von englischen und deutschen Passagen innerhalb eines Textes wurde auf „DMD KIU LIDT“ noch konsequenter vorangetrieben, ohne dass es überbetont wäre. Ja, Panik sind eine große Band im kleinen Rahmen – das macht jedes neue Album deutlich.

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