Permanent Fatal Error

Jack Endino - Permanent Fatal Error

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Mit „Superfuzz Bigmuff“ von Mudhoney, „Buzz Factory“ der Screaming Trees und „Bleach“ von Nirvana hat Jack Endino drei der wichtigsten Grunge“-Platten produziert. Doch als Musiker trat er bisher eher sporadisch in Erscheinung

Genau: vor 13 Jahren ging seine damalige Band Skin Yard in die Brüche und Endino entschied sich fortan hinter dem Mischpult Geschichte zu schreiben. 13 Jahre in denen Grunge ausbrannte und uns „Alternative“ mit Bands wie Nickelback, Bush und ähnlichen rockistischen Entgleisungen hinterließ. Aber auch Neues hervorbrachte wie Hot Hot Heat, oder Zeke. Der Credit für die Produktion ging auch hier an Endino. Um so schöner, dass Endino mit "Permanent Fatal Error", 2005 noch einmal klar macht, was Grunge und Bands wie Nirvana oder Mudhoney einmal so aufregend machte: nämlich die Power mächtiger Monster-Riffs mit der Rotzigkeit des Punk zu paaren. Vom hektischen und wütenden Beginn mit dem punkrockigen „Count Me Out“ rockt sich Endino im Zick-Zack.-Kurs über psychedelische Instrumentals bis in Stoner-Rock-Gefilde. Und dabei stets mit einem Übermaß an Power und vor allem Hingabe, wie man sie bei vielem, was einem die Industrie als Rock verkauft, schmerzlich vermisst. Präziser: vielmehr Chris Goss als Butch Vig. Aber eigentlich einfach Jack Endino. (fs)

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