What We Must

What We Must

Jaga Jazzist

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Einem Chamäleon gleich hat sich dieses norwegische 10-Kopf-Kollektiv an allen Trends der Musikbranche vorbei gemogelt. Selbst jetzt, wo es in einer größeren Öffentlichkeit steht, bleibt die Entwicklung unberechenbar.

1994 wurde das erste Jaga Jazzist-Album veröffentlicht, als einige Mitglieder noch lange nicht volljährig waren und sich dennoch schon als Multiinstrumentalisten bezeichnen konnten. 2001 kam ein Ninja Tune-Deal, der ausgiebige Tourneen in U- und E-Musik-Kreise nach sich zog. Schließlich der elektronische Ausflug mit dem Album „The Stix“ und vor kurzem der Hang zu ausufernden freejazzigen Rockjamsessions. Von diesen jüngsten Ereignissen ist auch das neue Album „What We Must“ geprägt. Orchestraler Post-Rock, der mit 70er Jahre Prog-Rock-Allüren und ein paar Elektronikspuren experimentiert und nach zerrissener Seele klingt. Jaga Jazzist sind aufrührerisch und im Geiste wahrscheinlich Aphex Twin sehr nahe. Sie verzichten auf das Melodramatische wie man es von Godspeed You! Black Emperor kennt, stehen deren Qualitäten im Ausreizen von Filigran-Epochal-Wechseln allerdings in Nichts nach – eine bemerkenswerte Band. (jw)

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