Blitz`n`Ass

Blitz`n`Ass

Jahcoozi

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut
Jahcoozi sind nach wie vor Berlins eigenständige Antwort auf die vielen Grime-Ausläufer aus London. Auf dem zweiten Album untermauern sie ihren Status auf ein Neues und wachsen über sich hinaus.
Man wird das Gefühl nicht los, dass Grime auch wieder nicht mehr als ein kurzlebiger Hype aus der britischen Hauptstadt war. Das Berliner Trio um den Beatbastler Robot Koch aka The Tape, die Sängerin Sasha Perera und Oren Gerlitz am Bass war allerdings immer auch schon weit mehr als nur Grime.
Von Anfang an entwickelten sie ein Eigenleben, das sicherlich auch mit der Berliner Szene zu tun hat. Das zweite Album "Blitz`n`Ass" ist eine Spur elektronischer, zackiger und clubbiger ausgefallen. Zugleich hat sich das musikalische Spektrum erweitert: Neben kickenden Dancefloor-Hüpfern und leger-sperrigen Kopfnickern mischen sich auch ruhigere Töne unter.
Noch immer sind es eben die wunderbar subtilen Beats und der offensive Gesang, die den Sound von Jahcoozi prägen. Im Jahr 2007 wirkt dies jedoch noch einmal ausgereifter und selbstbewusster.
Jens Wollweber / Tonspion.de

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