Pure Breed Mongrel

Pure Breed Mongrel

Jahcoozi

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sehr gut

Der Name Jahcoozi war die letzten Jahre stets präsent. Sei es durch obskure Live-Auftritte oder den Einzug ins Finale des Projekt-Demo-Ausscheids, der im Rahmen des spanischen Fiberfib-Festivals stattfindet. Jetzt scheint die Zeit zum großen Sprung reif.

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Das meint auch das Label Kitty-Yo. Dort ist das multinationale Trio seit kurzem beheimatet. Und dort passt es mit dessen stilistisch weitem Musikverständnis und dem Hang zu charmant verrücktem Entertainment auch hin. Hinter Jahcoozi stecken drei verschiedene Persönlichkeiten, die auf dem ersten Blick kaum zusammenpassen. Die female-MC Sasha Perera aus London mit Wurzeln in Sri Lanka organisierte bereits - lange bevor Grime als neuer Stil von Dizzee Rascal und M.I.A. (UK) aus dem Londoner Vorstadt-Underground herausgeholt wurde - im Berliner WMF Club die „Grimetime“-Partys. Während dessen bastelte der Produzent Robot Koch an verschiedenen musikalischen Ecken und konnte nicht zuletzt durch den Hip Hop-Projekt The Tape viel Respekt dafür verbuchen. Als dritter ist schließlich Oren Gerlitz, der studierte Jazz-Musiker, aus Tel Aviv mit an Bord. Zusammen arbeiteten sich immer mal wieder an einer Mischung aus Grime und Electronica, inklusive einiger Spuren aus Minimal Techno, Dub und Trip Hop. Die Songs ihres Debüt-Albums „Pure Breed Mongrel“ sind roh und reduziert im Instrumentarium, jedoch durchzogen von einem einer großen Portion Funk zwischen den Tönen. „Fish“ kann getrost als ein Hit von Jahcoozi bezeichnet werden. (jw)

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