Jan Delay

Jan Delay (Pressefoto / Universal Music)

Hip-Hop, Soul, Funk, Dance, Raggae - so richtig festlegen wollte sich Jan Delay niemals. Nachdem er auf Solowegen 13 Jahre lang verschiedene Genres erkundet hat, meldet er sich 2016 mit den Beginnern endlich im Rap-Zirkus zurück. 

Bob Marley, Nina Hagen, Udo Lindenberg - Wer in den 80ern in Deutschland aufwächst mag zwar nicht selten über diese Platten im Schrank der Eltern gestolpert sein, eine bessere musikalische Früherziehung findet man aber auch nur schwer. So auch im Fall von Jan Philipp Eißfeldt (* 20. Februar 1976) alias Jan Delay. Seine musikalischen Einflüsse waren früh gesetzt, den Weg zum Hip-Hop öffnet ihm ein Auftritt von Run DMC in der Sendung "Formel 1". 

Als junger Hip-Hop-Fan gründet man - selbstverständlich - seine eigene Rap-Crew. Im Fall von Jan Delay, Denyo und DJ Mad waren das zu Beginn die (Absoluten) Beginner(s) - der Rest ist Deutschrap-Geschichte. Aber auch wenn Delay seit jeher großer Deutschrap-Fan ist, ist die Szene nie so recht Fan von ihm. Neben dem oft eigenwilligen Stil der Beginner trägt dazu vor allem sein "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann"-Reggae-Cover für Herbert Grönemeyers "Pop 2000"-Projekt bei. Dass er die Szene aber ohnehin nicht hinter sich wissen will, beweist er 2001 mit seinem Solodebüt "Searching for the Jan Soul Rebels". Kaum Rap, dafür massig Reggae und Soul. 

Mit wachsendem kommerziellem Erfolg verändert sich auch der musikalische Stil zunehmend. Der Reggae verschwindet langsam, dafür rücken auf "Mercedes-Dance" 2006 Funk, Soul und einzelne Hip-Hop-Elemente in den Vordergrund. Der Kreis schließt sich 2009 mit "Wir Kinder vom Bahnhof Soul" - hier hört man die frühen Einflüsse seiner Kindheit deutlich. 

Spätestens auf seinem Rock-Album "Hammer & Michel" hätte Jan Delay wohl kaum weiter vom Beginn seiner Karriere entfernt sein können und gerade deshalb war die Kehrtwende 2016 überraschend erfrischend. 13 Jahre nach "Blast Action Heroes" geben die Beginner ihr Comeback und veröffentlichen "Advanced Chemistry". Jan Delay ist zurück im Hip-Hop-Modus und scheint sich keine Sekunde unwohl zu fühlen. 

Diskografie Jan Delay

2001: Searching for the Jan Soul Rebels

2006: Mercedes-Dance

2007: Mercedes-Dance Live

2009: Wir Kinder vom Bahnhof Soul

2010: Live! Wir Kinder vom Bahnhof Soul

2012: Hamburg brennt!! Live

2014: Hammer & Michel

2015: Hammer & Michel live

Jan Delay Alben

Hammer & Michel

Jan Delay - Hammer & Michel

Künstler Bio: 
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schlimm
schwach
ordentlich
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sehr gut
Rock'n'Roll im Maßanzug

Während deutschsprachiger Hiphop die Kinderzimmer in Deutschland fest im Griff hat, suchen die alten Protagonisten der Szene nach neuen Ausdrucksformen. Jan Delay hat nun die Rockmusik für sich entdeckt.

Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann

Jan Delay - Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann

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schwach
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gut
sehr gut
Irgendwie Danke sagen

Jan Delay hat die Marke von 300.000 Fans auf Facebook geknackt. Über solche Zahlen lächeln Cro (1.000.000 Fans) und Casper (500.000) zwar nur müde, ihren größten Single-Hit würden sie dafür trotzdem nicht verschenken. Jan Delay schon.

Hamburg brennt (DVD)

Jan Delay - Hamburg brennt (DVD)

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schlimm
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gut
sehr gut
Abgang im Galopp

Im August 2011 verabschiedete sich Jan Delay vor 15.000 Leuten auf der Hamburger Trabrennbahn in eine Pause auf unbestimmte Zeit. Das Konzert in voller Länge und mit vielen Gästen gibt es jetzt auf der DVD „Hamburg brennt“.

"Searching ..." - The Dubs

Jan Delay - "Searching ..." - The Dubs

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gut
sehr gut
Jan Delay am Echo Beach

Ein Album auf Platz eins, eine Tour im Vorprogramm von Christina Aguilera und die Teilnahme am Bundesvision Songcontest: Credibilität hört sich anders an. Jan Delay goes Ausverkauf? So einfach ist es dann doch nicht.

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