Janelle Monae

Janelle Monae

Janelle Monáe ist eine erfolgreiche amerikanische Soul- und Funk-Sängerin, die wegen ihres eklektischen Stils und eigenwilligen Styles gefeiert wird. Sie definiert den Urban-Soul mit ihrer Musik inhaltlich als auch musikalisch und wird von ihren Fans für ihre extravaganten Mode-Statements sowie feministischen Hymen geliebt.

Die Blitzkarriere der 24-jährigen Janelle Monáe begann 2010  mit ihrem Debütalbum "The ArchAndroid", das bereits in den ersten Wochen Platz 1 der iTunes-Albumcharts erreichte. Damit eroberte sie nicht nur die Charts, sondern auch ihre Kritiker. Von vielen Musikredakteuren erntete sie für ihr Album grandiose Rezensionen.

Im September 2013 erschien das zweite Album "The Electric Lady", auf dem unter anderem Prince als Gastmusiker mitwirkt. Ihr drittes Album "Dirty Computer" erscheint am 27. April 2018 bei Warner Music

Die eigensinnige junge Musikern aus Kansas wird jetzt schon mit Pop-Ikonen wie Prince oder Michael Jackson verglichen. Damit ist ihr Erfolg vorporgrammiert. 

Discographie Janelle Monáe

2010: The ArchAndroid (Suites II and III)

2013: The Electric Lady

2018: Dirty Computer

Die zehn besten Songs von Janelle Monáe

10. Django Jane

In der zweiten Single aus dem Album "Dirty Computer" rappt sich Monáe durch den feministischen Text. Und so heißt es an einer Stelle mit aller Deutlichkeit und Radikalität einer Grace Jones:

"We gave you life, we gave you birth
We gave you God, we gave you Earth
We fem the future, don't make it worse

(...)

Let the vagina have a monologue
Mansplaining, I fold em like origami"

9. PrimeTime (Feat. Miguel)

Dieser R&B-lastige Track stammt aus dem zweiten Album "The Electric Lady". Monáe kollabiert gerne mit anderen Künstlern, hier hat sie sich mit US-Star Miguel zusammengetan.

8. Wondaland

Der Song, der genauso wie ihr eigenes Projekt "The Wondaland Arts Society" heißt, ist wie dieses ein sprühendes funkelndes kreatives Spiel. Denn wie heißt es so schön auf der "Wondaland"-Seite:

"We at Wondaland are inventors. We wear tuxedos everyday. We jump in pools during performances. We wear Civil War hats and rock vintage Jordans. We believe truth can be broken down with the following formula: Truth= Love x Imagination".

7. Make Me Feel

Mit seinen minimalistischen Beats mit funky Gitarren erinnert der Track clever an Princes "Kiss" und weist darüber hinaus darauf hin, dass der viel zu früh Verstorbene auch am Album "Dirty Computer" mitarbeitete.

6. Cold War

Aus dem Debüt-Album "The ArchAndroid" stammt dieser futuristische Track, der zwischen Afro-Funk und New Wave oszilliert. Stimmlich erinnert Monáe hier ein wenig an Beyonce.

5. Dance Apocalyptic

Dass Monáe auch reine Popdance-Tracks überzeugend performt, zeigt dieser Song: Zwischen Girlgroup-Traditionen und Grease-Soundtrack macht das catchy Lied einfach nur wahnsinnig viel Spaß.

4. Electric Lady

Dieser Track featured Solange Knowles und ist eine Mischung aus Pop, Gospel, R&B und Rock, der das eklektische Talent Monáes perfekt zusammenfasst.

3. Q.U.E.E.N. (Feat. Erykah Badu)

Der Titel ist eine Abkürzung für Queer, Untouchables, Emigrants, Excommunicated und Negroid: Der funky Track ist eine furiose Anklage gegen Rassismus und Misogynie. Und wieder beweist Monáe hiermit, dass durchaus beides geht – Tanzsong und Protestsong zugleich!

2. Tightrope (feat. Big Boi)

Im mittlerweile ikonischen Video sieht man Monáe im Anzug: Gleich in ihrer ersten Single aus dem Debüt-Album macht sie klar, dass sie völlig anders als all die anderen Soul-R&B-Sängerinnen der Gegenwart ist.

1. Pynk

"Pynk", geschrieben mit Grimes, ist eine ping-pong-artige synthielastige Hymne an die Weiblichkeit, den Feminismus sowie lesbische Romanzen, garniert mit einem provokant-poppigen Video, das der Vagina in allen möglichen Anspielungen huldigt: Der ultimative Monáe-Track – genreverbindend, provokant, kollaborativ und feministisch.

Alben

Janelle Monáe – Dirty Computer
Album des Jahres

Janelle Monae - Dirty Computer

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Auf ihrem heiß erwarteten dritten Album reiht Superwoman Janelle Monáe einen Superlativ nach den anderen und was soll man sagen: Das Ergebnis auf "Dirty Computer" ist einfach super.

Electric Lady

Janelle Monae - Electric Lady

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut
Die Zukunft des Soul

Dass Janelle Monáe keine exaltiert gedresste Eintagsfliege war, stellt die Künstlerin aus Atlanta mit ihrem neuen Album „Electric Lady“ unter Beweis.

The Archandroid

Janelle Monae - The Archandroid

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut
Halb Mensch, halb Musik

Janelle Monáe nimmt sich viel vor. Das Debütalbum der Sängerin aus Atlanta gibt sich als Konzeptalbum aus, das die Geschichte von Metropolis neu erzählen will und bald als Graphic Novel und Video-Version erscheinen soll. Zu dick aufgetragen?

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