The Archandroid

Janelle Monae - The Archandroid

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Janelle Monáe nimmt sich viel vor. Das Debütalbum der Sängerin aus Atlanta gibt sich als Konzeptalbum aus, das die Geschichte von Metropolis neu erzählen will und bald als Graphic Novel und Video-Version erscheinen soll. Zu dick aufgetragen?

Befürchtungen, es könnte sich bei „The Archandroid“ um einen Sturm im Wasserglas handeln, wischt Janelle Monáe mit einer eleganten Bewegung beiseite. „The Archandroid“ blitzt und blinkt mindestens so golden, wie die glänzende Außenhaut der Menschmaschine Maria in „Metropolis“.

Erstaunlich viele Hits wie „Cold War“ oder „Tightrope“, zu dem Co-Produzent Big Boi ein paar Verse beigetragen hat, liefert die Debütantin Janelle Monáe auf „The Archandroid“ ab, surft scheinbar mühelos durch die Genres. Soul, Funk, großes Orchester? She's got it! Ungewöhnliche Gäste wie Saul Williams oder Of Montreal? She's got it! Und zwar mit Goldüberzug, deshalb dürfen in diesem extrem poppigen, aber jederzeit fordernden Album auch Anleihen bei James Bond und seinem Gegenspieler Goldfinger nicht fehlen. Irdisch wirkt das alles nicht, vielleicht hat im Hintergrund doch Rotwang die Fäden gezogen?

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Janelle Monae

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