In die Arme von

In die Arme von

Janka

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Nach ihrer fulminanten EP "Unter Palmen" durfte man auf den ersten Longplayer der Hamburger Band Janka gespannt sein. "In die Arme von" ist die tolle Indie-Pop-Platte geworden, die man sich erhofft hat.

Bereits mit ihrer in Eigenregie veröffentlichten EP "Unter Palmen" hatte die Hamburger Combo Janka 2004 für gehöriges Aufsehen gesorgt. Kein Wunder, denn hinter Janka verbergen sich keine Unbekannten. Ein Großteil der Band musizierte bereits unter dem Namen Blobkanal zusammen, Basser Kai Gabriel spielte zudem in Robert Stadlobers Band Gary. Für ihr Debüt "In die Arme von" haben sie sich genügend Zeit gelassen und das im Hamburger Soundgarden Studio eingespielte Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie. Sänger Thomas Limans Stimme schmeichelt sich durch die durchweg spannenden Songs und verbreitet eine angenehm wehmütige Stimmung. Auch in Sachen Texte verstehen Janka zu berühren. Ihre kleinen Alltagsbeobachtungen pendeln zwischen Abstraktion und Zeilen, die man sich aufs T-Shirt schreiben möchte. Wehmut und Traurigkeit finden bei Janka zusammen, ohne dass es kitschig würde. Wem Kante zu herzlos oder Blumfeld zu botanisch klingen, der sollte es mal mit Janka probieren. Eine feine Platte. Die rockende Single "Punkt" gibt`s netterweise als Gratis-Download.(cw)

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