The Fine Art of Self-Destruction

The Fine Art of Self-Destruction

Jesse Malin

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ein guter Song ist ein guter Song. Vergiß die Zeit, vergiß den Ort, vergiß was gestern war oder morgen wird. Ein guter Song ist ein guter Song und Jesse Malin hat gleich zwölf davon auf seinem aktuellen Album für die Ewigkeit festgehalten.

Mit freundlicher Unterstützung des erfolgreichen Kollegen Ryan Adams, der das Album "The Fine Art Of Self-Destruction" produzierte, sowie Stimme und Gitarre beisteuerte, beweist Ex-Punkrocker Malin ein beachtliches Talent für zeitloses Songwriting in der Tradition von Legenden wie Neil Young. "Queen of the Underworld" ist eine Indierock-Hymne wie sie nur wenige schreiben können und atmet melancholische Leichtigkeit und Gelassenheit. Im Background ist Ex-Hole und Ex-Smashing Pumpkins Bassistin Melissa auf der Maur zu hören, alles sitzt genau am richtigen Punkt und hat trotzdem noch den rauen Charme eines live eingespielten Albums. Malin taucht plötzlich aus dem Nichts auf und überrascht mit einem Album, das in gerade mal sechs Tagen eingespielt wurde. Insofern muss man auch Ryan Adams für das gelungene Debüt maßgeblich verantwortlich machen. Den Namen muß man sich merken - die Songs setzen sich sowieso sofort im Ohr fest. (ur)

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