Joan As A Policewoman - Damned Devotion

Damned Devotion

Joan As Police Woman

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
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sehr gut

Sinnlicher Soul, schwingende 70ies-Melodien und zarte R&B-Anklänge dienen Joan As A Policewoman auf “Damned Devotion” als Deckmantel für Lieder über die Naivität der Romantiker.

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Weil Joan Wasser angeblich Angie Dickinson aus der Serie „Police Woman“ (auf Deutsch unter dem dämlichen Namen „Make-Up und Pistolen“ ausgestrahlt) ähnlich sieht, nahm sie sich diesen ungewöhnlichen Künstlernamen: Hingabe, wie es der Albumtitel „Damned Devotion“ bereits anspricht, ist der Sängerin also eingeschrieben und sie verschreibt sich nun lässigen, groovigen Songs mit viel Tiefgang.

Das Album beginnt mit einem R&B-ähnlichen Track: “Wonderful” besticht mit Zärtlichkeit und einlullender Melodie. Soulig und sehnsüchtig geht es weiter und die Songs auf “Warning Bell” erinnern einmal mehr daran, dass Joan As A Policewoman oft als Dusty Springfield des Indie-Pops bezeichnet wird. Während die Lieder oberflächlich eingängigen Melodien folgen, sind sie im Inneren melancholisch und tiefgründig. Die Romantik, die Joan As A Policewoman besingt, ist wie der Blumenstrauß, den sie auf dem Cover in ihrer Hand hält: Bezaubernd, aber bald verwelkt. Ihre einnehmenden sirenenhaftigen Songs gemahnen stets daran, dass unter der schönen Oberfläche auch immer der Verfall lauert.

Tracklist

  1. Wonderful
  2. Warning Bell
  3. Tell Me
  4. Steed (For Jean Genet)
  5. Damned Devotion
  6. The Silence
  7. Valid Jagger
  8. Rely On
  9. What Was It Like
  10. Talk About It Later
  11. Silly Me
  12. I Don’t Mind

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