Sunburst

Sunburst

John Daly

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Irland, die grüne Insel, ist nicht als Sonnenparadies bekannt. Vielleicht sind John Dalys Track deshalb so schwül wie ein heißer Sommertag. Sein Album „Sunburst“ für das Schweizer Label Drumpoet Community atmet jedenfalls jede Menge warme Mittelmeerluft.

„Sunburst“ ist John Dalys viertes Album, einer der Vorgänger, "Sea & Sky" auf Francois Ks Wave Music brachte ebenfalls reichlich Wettercontent für den Openair-Dancefloor. Auf „Sunburst“ gibt es jetzt Sonne satt: Von der „Promenade“ bis zum „Moon Pool“ gibt es „Deep Heat“ „All Night“ bis zum „Daybreak“. Schwüle, Analogsynthie satte Tracks sind Dalys Sachen, deren warme Bässe einen ebenso sanft wiegen wie zum Tanzen bringen.

Dass Daly nicht ein Opfer seiner eigenen Entspanntheit wird und demnächst seine Runden auf unnötigen „Café del Mar“-Samplern drehen muss, liegt an der sanft bohrenden Trancigkeit und dem Funk seiner Tracks. Tracks, in denen er die Sonne mindestens so sehr verehrt wie den Mond und den Raum der dahinter liegt. Es ist eine eigentümliche Mischung, die der bärtige Ire in seinem Studio in Cork produziert und die in ihrer stoischen Gelassenheit umso mehr verfängt.

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