Emerald City

Emerald City

John Vanderslice

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ein Singer/Songwriter, der nach so viel mehr klingt: nach einer perfekt besetzten Band, die Indierock mit ganz viel Pop garniert - und damit unglaublich begeistert.

Download & Stream: 

“Mein Name ist John, ich lebe in San Francisco, Kalifornien. Ich schreibe und spiele Musik.” So simple beschreibt sich der sympathisch zurückhaltende und mittlerweile 40 Jahre alte Vanderslice selbst. So schlicht und umfassend seine Selbstbeschreibung ist, so klingt und wirkt auch seine Musik. Schnörkellos, das Essentielle treffend und herzlich unprätentiös. Nachdem John Vanderslice spätestens Ende 2005 mit dem „Bis-Dato-Best-Of“-Album „Five Years“ dem Indierock und Singer/Songwriter-Pop zugeneigten Hörer ans Herz gewachsen sein dürfte und das kurz darauf folgende “Pixel Revolt” den Platz im Herzen auf Ewigkeiten einnahm, liegt nun Album Nummer 6 vor. Die Erwartungen sind hoch, aber bereits nach wenigen Sekunden mehr als erfüllt. Ein Vanderslice-Album erkennt man ja meist an einer ganz bestimmten Besonderheit: dem ersten Moment, der so überwältigt und vereinnahmt. Danach wächst die Begeisterung ins Unermessliche. Ein Phänomen, das auch ein Charakteristikum von „Emerald City“ ist: Der Opener „Kookaburra“ führt mit einer Akustikgitarre, dem schönen Gesang, spartanischem Klavier und seichten Gesangsdopplungen ein. Dann steigt die Spannung, die Energie, das Schlagzeug kommt und alles zwischen Indierock und Pop ist angerichtet. Alles ist sofort so gut - und wächst unendlich weiter. (bb) P.S.: Auf der angegebenen Seite sind (fast) alle Songs des neuen Albums, das in Deutschland inkl. zweier Bonustracks am 19.10. auf Affairs Of The Heart erscheint, in Liveversionen aus dem Vanderslice’schen Studio verlinkt.

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