Let The Movie Begin

Let The Movie Begin

Joy Division

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

In Kürze wird die Verfilmung des kurzen Lebens von Ian Curtis in den deutschen Kinos anlaufen. Als Vorbote hierzu wurde bereits letztes Jahr eine Compilation mit raren Interviews und Aufnahmen veröffentlicht.

Dabei handelt es sich wohlgemerkt nicht um einen der vielen Bootlegs, die in Sammlerkreisen kursieren, sondern um ein offizielles Release, das in Deutschland bei Cargo Records erschienen ist. Die Doppel CD „Let The Movie Begin“ – der Titel lässt es erahnen – ist als Begleitung zur biografischen Verfilmung des Lebens von Ian Curtis konzipiert.

Erfreulich ist, dass es sich bei „Let The Movie Begin“ nicht um eine erneute fade Best-Of-Zusammenstellung handelt. Stattdessen kann die Compilation mit bisher nicht offiziell veröffentlichen Aufnahmen und Interviews aufwarten. Bei den Tracks handelt es sich ausschließlich um Studio-Sessions. Gerade anhand des hier vorgestellten „Failures“ darf spekuliert werden, dass die düstere Grundstimmung von Joy Division nur die Resignation nach der Wut ihrer Anfangstage widerspiegelt. Denn wer sich noch nicht ausführlich mit der musikalischen Geschichte von Joy Division befasst hat und die Band nur mit ihren Klassikern wie „Love Will Tear Us Apart“ in Verbindung bringt, wird überrascht sein: Joy Divsion spielten anfangs schneller, wilder und schroffer als man es vielleicht erwartet hätte. (js)

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