Interiors

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Jullander

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Das Quartett Jullander aus Hamburg existiert bereits seit 1996 und ist bislang nur ein Geheimtipp in der deutschen Popmusik. Ihr zweites Album „Interiors“ stößt auf großes Medieninteresse und es ist zu hoffen, dass sich diese Euphorie weiter ausbreitet.

Jullander machen Popmusik. Sehr kurz und klar, schlicht aber auch vielschichtig. Das Schlagzeug, die Gitarre, der Bass, Gesang und auch das Saxophon, alles wirkt direkt und greifbar. Sie stellen sich damit zwischen Blumfeld und Kante und haben dort ihre eigene Spielwiese. Ihr zweites Album „Interiors“ (veröffentlicht als Split-Release der beiden Labels Beau Rivage und Sunday Service) ist eine halbstündige, pausenlose Reise, die profane Momente wie eine kleine Sammlung von Kurzfilmen einfängt. Ein Album, dass sich hinter den Kulissen aufhält, Unannehmlichkeiten mit Leichtigkeit ausspricht und dem man die latente Überheblichkeit nicht übel nehmen kann. „Martin Luther verliert die Geduld“ ist leider nur ein Ausschnitt aus dieser Reise, der aus dem Albumkontext gerissen vielleicht verwirrend klingen mag. Wir empfehlen daher den Besuch eines gutsortierten Musikfachhandels, um sich ein umfassenderes Bild von „Interiors“ machen zu können. (jw)

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