Fields

Junip - Fields

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Nach der EP nun das Album. Und das, was sich in all der Kürze anpries, geht auch im Langspielformat auf: Jeder Song ein Mantra, das nicht mehr loslässt.

José González, Elias Araya und Tobias Winterkorn sind Junip. Und nachdem sie sich 2004 mit einer kleinen EP namens "Black Refuge" erstmals musikalisch vorstellten, folgte danach direkt die große Pause. Ein Break, das nicht zuletzt die Konsequenz des steilen Werdegangs des Jóse González war. Aber in diesem Jahr meldeten sich Junip zurück - und zwar eindrucksvoll mit einer weiteren EP namens "Rope And Summit".

Es ist nicht selten der Fall, dass diese vorab rausgehauenen Kleinformate den Hörer mehr flashen, als das, was danach auch Albumformat folgt. Aber Junip haben den Dreh raus, haben diese Magie, die sich auch auf Longplayer sofort entfaltet, bis in jede Ecke geistert und sich bis zum letzten Ton auf höchstem Spannungslevel hält. Im Drake'schen Geiste wird da atmosphärisch ganz viel aufgewühlt, es knistert das folkige Feuer und es glänzt der Pop im pulsierenden Trance-Loop. Vom bollernden Hardcore sind diese drei zur feinfühligen Hypnose in Pop gekommen. Bricht man dies dann herunter, ist "Fields" ein Album voller Folkmusik mit Indiepopmomenten und kurzweilig wie die hervorragende EP. Lässt man mehr Gefühle als Bewertung zu, schreit man: sehr geil!

Und nicht vergessen: Bitte das Video zu "Always" anschauen, auch das ist großes Kino.

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