Home Sweet Home

Home Sweet Home

Kano

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Schon dreist, wie manche Plattenfirma versucht ihre Kunden an der Nase herum zu führen. „Produced by The Streets“ prangt in signalgelben Lettern auf Kanos „Home Sweet Home“. Wirklich Hand angelegt hat Mike Skinner lediglich bei einem Track.

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Dabei hat Kano es nicht nötig, Skinners Fame zu borgen. Vielmehr sollte Skinner darauf acht geben, dass ihm Kano nicht bald den Rang abläuft. Skinner bleibt zwar im Vergleich der schärfere Beobachter und intelligentere Geschichtenerzähler, doch gegen die rohe Kraft von kano sieht er alt aus. Zuviele Battles hat er gewonnen, zu lange in den Suburbs von East-Lonodon verbracht, um sich noch beeindrucken zu lassen: „Wow, You got the first rewind / but your second line sounded like the first line / I ain´t got punchlines, I got kicklines!“ Der streetwise Kano wirft alles in die Waagschale. Kein Beat bekommt ihn in den Griff, Da können die Bässe noch so grollen, die Rimshots noch so punktgenau klicken und die Snares vor lauter Gates kaum noch stehen, Kano flowt locker drüber und holt alle ab: die UK-Garage-Fans, Drum´n´Bass.-Heads, Champagner schlürfende 2-Step-Addicts. „I don´t Know Why“ beweist sogar, dass Black Sabbath nicht unrapbar sind. Spätestens mit „Home Sweet Home“ sollte der Siegeszug von Grime nicht mehr aufzuhalten sein. Wird Zeit, die Soundsystems neu durchmessen zu lassen. Das UK lässt die Bässe wieder von der Kette! (Bitte „P´s & Q´s“ nicht nur auf den kleinen PC-Lautsprechern genießen. Ran an die Anlage und aufdrehen!) (fs)

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