Breakfast Epiphanies

Breakfast Epiphanies

Kate Mosh

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Die Musikpolizei des Vereinten Königreiches serviert der Welt in penetranter Regelmäßigkeit ihr "Next Big Thing". Dass dieses meist arg überbewertete Ding nicht zwangsläufig schlecht und von der Insel kommen muss, werden NME & Co bald verstehen.

Erst vor zwei Jahren debütierten sie mit „Life Is Funfair“ auf Berlins musikalischer Spürnase Sinnbus, schoben dann die EP „4 A.M And It’s Already Hell“ via neuer Family Nois-o-lution hinterher und bitten nun mit elf kleinen Hits zu Tisch: „Breakfast Epiphanies“. Besserer Gesang, mehr Electronica, der dolle Delbo-Drummer und ein punktierteres Songwriting sorgen für energetischen Krach und melodieverliebte Tanzbarkeit. Es werden Beine zucken und Köpfe nicken. Schlappe zwei Akkorde reichen und schon haben Dich die vier Berliner ganz fest im TanzNoisePop-Nacken. Unter denen von dieser Wucht und Schönheit Überwältigten reihen sich bereits Arthur Baker und Simon Williams ein. Ersterer ist verantwortlich für den die 80er prägenden New Order-Sound, Letzterer ist Chef des Kultlabels Fierce Panda und lud jüngst zum Vorspiel in den legendären Fandango-Club nach London ein. Man höre und staune: man hört und staunt ja doch schon international! Mit ihrer herrlich kraftvollen Spielfreude, ihrem unprätentiösen Glanz und ihrer lebendigen Schönheit bringen Kate Mosh wieder Schwung in die Beine dieser Welt. Bis der Kopf nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Bis die Beatmaschine den Herzschlag bestimmt. Die britische Musikpolizei wird dieses „Next Big Thing“ früher oder später noch auf dem Tisch haben, bis dahin gilt: Vergesst was NME & Co euch vorsetzen, genießt Kate Mosh! Ab April auch im Club in deiner Nähe. (bb)

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