Kele Okereke - Fatherland (Artwork)

Fatherland

Kele Okereke

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Neues Album, Neuer Sound: "Bloc Party"-Sänger Kele Okereke führt seine Solo-Tradition fort und verabschiedet sich auf "Fatherland" von den elektronischen Klängen der Vorgänger. 

Download & Stream: 

Video: Kele Okereke - Grounds for Resentment (feat. Olly Alexander)

Aus Kele wird Kele Okereke. Nachdem der "Bloc Party"-esque Sound vom Solo-Debütlabum "The Boxer" vor drei Jahren bereits den elektronischeren Klängen von "Trick" weichen musste, präsentiert uns "Fatherland" die nächste musikalische Neuorientierung. Weg vom beatgetriebenen House, hin zum persönlichen Singer-Songwriter-Stil: Streicher, Bläser und akustische Gitarren bestimmen das Klangbild. 

Die persönlichen Lyrics und Keles Stimme machen "Fatherland" zu einem gelungenen Genre-Projekt, dennoch kann das Album musikalisch nicht immer überzeugen. Die Instrumentals wirken oftmals wie reine Hintergrundgeräusche und liefern wenig bis keine eigene Energie und Innovationen. Bei einem Album welches so sehr auf Inhalte setzt wie "Fatherland" mag dies zwar durchaus verkraftbar sein, besonders mit Blick auf die vergangenen Veröffentlichungen schmerzt der Energieverlust jedoch deutlich.

"Fatherland" hängt stark mit der Erwartungshaltung des Hörers zusammen. Wer hier ein neues Bloc Party Album oder eine Neuauflage von "Trick" erwartet, wird bereits in der "Overture" enttäuscht werden. Lässt man sich auf den neuen, unaufgeregten Stil ein, bekommt man hier ein Album geliefert, welches einen ungewohnt tiefen und ehrlichen Einblick in die Gefühlswelt eines Vaters offenbart.

„Open your heart, be kind and let love flow through your soul.“

Video: Kele Okereke - Streets Been Talkin'

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