1977

Kölsch - 1977

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Was haben Dire Straits, EAV und Village People gemeinsam? Alle drei sind 1977 gegründet worden und man schämt sich ein bisschen, ihre Songs zu hören. Einen cheesy Beigeschmack haben auch die House-Tracks auf „1977“ von Kölsch, gleichen das aber durch Charm aus.

Download & Stream: 

Hinter Kölsch steckt nicht die Kölner Touristeninformation, sondern Reilly Rune Kolsch. Kolsch ist seit Jahren unter verschiedenen Pseudonymen in Sachen Dancefloor unterwegs. Als Rune RK hatte er mit „Calabria“ einen millionenfach verkauften Hit, zusammen mit seinem Bruder Johannes Thorpe produzierte er als Artficial Funk. Unter dem Namen Kölsch gehört er seit einigen Jahren zum Kern des Kompakt-Sublabels „Speicher“.

 

Kölsch - Goldfisch

„1977“ ist dabei Kompilation seiner „Speicher“-Hits wie „Loreley“, „Goldfisch“ oder „Opa“ und Plattform für neue Tracks wie „Bappedeckel“. So altmodisch, wie die Titel seiner Tracks, ist Kölschs Vorliebe für bekannte Synthiesounds, die in seinen Händen eine neue Richtung finden. Ein Beispiel: „Bappedeckel“, das beinahe so unangenehm trancig klöppelt, wie ein Paul Kalkbrenner-Track, von Kölsch mit einem einfachen Trick in eine andere Umlaufbahnen katapultiert wird.

Kölsch ist Profi, das merkt man seinen Tracks an, aber jedes mal, wenn man meint ihn durchschaut zu haben, schlägt er einen neuen Haken und lässt auf Tranciges wie „Bappedeckel“ einen Pianotrack wie „Der Alte“ folgen. Das alles ist gerade so cheesy, das man Kölsch nicht böse sein kann, ein bisschen schämen muss man sich trotzdem.

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Kölsch

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