Hello, What's Your Name?

Hello, What's Your Name?

The Kooks

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Die Veröffentlichung von "Listen", dem letzten Album der Briten, ist noch gar nicht so lange her und schon steht ein neues vor der Tür. Aber keine Angst, ist "nur" ein Remix-Album. Und ein Grund, sich wieder dem Vorgänger zuzuwenden.

Ach dieser Elektro-Zug. Manchmal darf man den auch gut und sehr gern verpassen. The Kooks sind aufgesprungen und haben ihr letztes Album "Listen" von einigen mal bekannten, mal weniger bekannten Namen der Elektroszene aufpimpen lassen. Oder doch eher runterpimpen?

Der melodiöse Indie-Rock/Pop der The-Band geht doch wesentlich einfacher ins Ohr als die teilweise doch eher unnötig wirkenden Bearbeitungen. Licht-erblickende Ausnahmen bilden das groovige "Backstabber" im XKH-Remix (ursprünglich erschienen auf der Deluxe-Edition von "Listen") oder das discotaugliche "Are We Electric" im Kideko-Remix.

Da können leider auch bekannte Größen wie Montmartre, Atlas Genius und DJ Pierre nicht wirklich viel ausrichten. Dass omnipräsente EDM-Kanonen wie Calvin Harris oder David Guetta nicht rangelassen wurden, spricht definitiv für die vier Jungs. Auch wenn "Around Town" (im Remix von Max Pask & 'Spiky' Phil Meynell) deren Namen von weitem doch ein wenig zuzurufen scheint.

Es kommt zusammen, was nicht so richtig zusammenkommen will. Oder anders: da wird der Charme der Kooks in einen viel zu kleinen Anzug gepresst. Was nicht passt, sollte manchmal eben auch nicht passend gemacht werden. Und jetzt genug der Redewendungen und wortwörtlich das hören (listen!), was "Hello, What's Your Name" zugrunde liegt - elf Songs die das sind, was sie sein sollen. Eingängiger Pop.

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