Inside In Inside Out

Inside In Inside Out

The Kooks

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Der Britpop ist doch noch nicht in die Jahre gekommen. Die Jünglinge um Luke Pritchard zählen wie er selbst kaum zwanzig Lenze, ihre Songs klingen nach Rebellion und Liebe. Dabei fassen sie sich erstaunlich kurz.

Denn nur 1 Minute und 23 Sekunden brauchen die Kooks, um mit ein paar Akkorden, keinem Refrain, dafür aber einer kleinen Pfeifeinlage den Charme von heranwachsenden Indierock-Jungspunden zu versprühen. Die zur Schau getragene Lässigkeit ist dabei natürlich pure Berechnung. Diese Berechnung geht aber auch über die gesamte Albumlänge ihres mittlerweile gerade in England ausgiebig gefeierten Debütalbums auf. Als ungewöhnlichen Opener für „Inside In Inside Out“ wählte man die kleine Akustik-Oase „Seaside“, die mit ihrer legeren Kurzweiligkeit an den hier vorgestellten Track erinnert (der übrigens bisher auf keinem Tonträger veröffentlicht wurde). „Belly Love“ ist nicht mehr und nicht weniger eine würdige Zugabe – aufgrund seiner demoesken Spontaneität wohl gemerkt kein repräsentativer Eindruck – für ein facettenreiches Album zwischen krachendem Indierock und melodiösem Songwriting. Wagemutige dürften das Frühwerk der Kooks wahlweise als Status Quo, Weiterentwicklung oder Revival des Britpops zehn Jahre nach Oasis und Blur bezeichnen. (js)

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