Kummer

Kummer (Presspic Foto: Facebook/Artist)

Hinter Kummer steckt niemand Geringeres als Felix Kummer, Fornman der Rockband Kraftklub aus Chemnitz: 2019 veröffentlicht er sein erstes Solo-Album "Kiox".

In Chemnitz zählt der Künstler Jan Kummer zu den kulturellen Lichtgestalten. Schon vor der Wende betrieb er einen Plattenladen, den er in den Neunzigern aus wirtschaftlichen Gründen schließen musste. Der Name des Geschäfts lautete "KIOX" und Jan Kummer ist niemand geringeres als der Vater von Kraftklub-Frontmann Felix Brummer.

Für sein Soloprojekt nimmt Brummer nicht nur den Familiennamen an, mit einer einzigartigen Promo-Idee lässt er zudem die Familiengeschichte wiederaufleben. Denn am Release-Wochenende seiner Debütplatte "KIOX" öffnet der 30-Jährige erneut die Pforten zum Laden seines Vaters. Vom 11. bis 13. Oktober können Fans nur dort ein physisches Exemplar des Albums kaufen.

Zum Debüt schrieb Tonspion damals: 

"Mit komplizierten Beobachtungen, die er in einfachen Worten zusammenfasst, erhebt Kummer seine Texte zu kleinen Meisterstücken. In der Single-Auskopplung "9010" erzählt er von einem früheren Nazi-Bully, der am sozialen Abgrund angekommen ist. Statt Schadenfreude zeigt Kummer Mitleid".

Video: Kummer - 9010

Biografie Kummer:

Am *30. Juni 1989 kommt Felix Kummer in Karl-Marx-Stadt, heute: Chemnitz zur Welt und das musikalische Talent wird ihm schon in die Wiege gelegt, denn er ist Sohn der Musiker Ina und Jan Kummer.

2007 beginnt dann seine eigene Musikkarierre als Teil des Rap-Projekts Bernd Bass & Linus der Profi, die unter dem Titel "Feierabend" ein Album veröffentlichen, zwei weitere Party-Rap-Werke sollen folgen. Er macht auch unter dem Pseudonym Bass Boy Musik und versteckt sich unter einer Maske - vielleicht will er nicht als Bernd Bass erkannt werden. 

2008: Unter dem Projekt ergattert er einen Slot beim Splash-Festival, wo ihn die Band seines kleinen Bruders Till namens Neon Blocks begleitet: Da die Zusammenarbeit gut funktioniert entschließt man sich ein gemeinsames Projekt zu gründen - der Name lautet so, wie der Ort, an dem sie sich erstmals trafen, nämlich ein Fitnesscenter, ostdeutsch Kraftclub.

2009: Die ziemlich bald ziemlich erfolgreiche Band Kraftklub - Mit K und genauso heißt auch das Debütalbum der Band, auf dem der Hit "Ich will nicht nach Berlin" vertreten ist. Während dieser Zeit pausiert Kummers Solo-Karriere, aber er hat alleine durchaus ein paar weitere interessante Projekte. 

2016: Unter einem weiteren Pseudonym, nämlich Carsten Chemnitz unterstützt er Zugezogen Maskulin und und arbeitet mit seinem alten Kinderfreund Trettmann zusammen, mit dem er viel Zeit im Plattenladen des Vaters verbrachte. 2018 erscheint zudem unter seinem richtigen Namen Felix Brummer ein Feature mit Alligatoah

2019: Sein Debütalbum "Kiox" erscheint und schafft es auf Anhieb auf Platz 1 der deutschen Albumcharts. Aus dem ehemaligen Party-Rapper ist damit endgültig ein Polit-Rapper gewordenn. Die Platte unterscheidet sich dabei auch musikalisch deutlich von seiner Hauptband Kraftklub, ohne dabei abzustinken. Ein größeres Kompliment kann es für ein Soloprojekt kaum geben.

Video: Kummer – Wie viel ist dein Outfit wert

Diskografie Kummer

2019: Kiox

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Alben

KIOX

Kummer - KIOX

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
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sehr gut

Auf Solopfaden macht der Kraftklub-Frontmann Felix Brummer vieles ganz anders als mit seiner Band.

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Letzte Änderung: 02.07.2020