Ladyhawke

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Ladyhawke

Redaktionswertung: 
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Phillipa Brown macht musikalisch, worauf sie Lust hat. Das behaupten viele, aber kaum jemand setzt das so konsequent um wie die Neuseeländerin.

Benannt nach dem Film Ladyhawke spielte Miss Brown in ihrer Heimatstadt Wellington in verschiedenen Bands, ihre Wurzeln liegen im Grunge. Davon ist auf dem Album allerdings kaum etwas zu hören. Stattdessen viel elektronische Melodik und zahme Rockmomente. Sexy, aber niemals billig. Genau so sah es auch das Label Modular, das Ladyhawke - die mittlerweile in Sydney und London lebt - im September dieses Jahres releaste.

Eine vielseitige, heterogene und unberechenbare Platte, wobei die Cheesyness der 80er als Leitmotiv bestens funktioniert. Hit garantiert, beispielsweise der opulente Opener "Magic". Sehnsüchtiger Pathos-Pop, der immer dann etwas durchhängt, wenn die Lady zu viel mit dem Charts-Rock spielt. Etwa wie auf dem Original zu dem hier verlinkten Remix. Da haben ihr die beiden Kolleginnen von Fan Death einen echten Gefallen getan. Denn "My Delirium" haben sie fett tiefer gelegt. Und das satte Synthie-Gewaber hat diesem Track dann doch noch den Weg in die Clubs ermöglicht.

Jan Schimmang / tonspion.de

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