Witching Hour

Witching Hour

Ladytron

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Das gestylte Liverpooler Quartett spart bei der zweiten Auskopplung des aktuellen Albums "Witching Hour" weder an Popappeal noch an euphorischen Synthesizersounds. Entsprechend dick wird hier aufgefahren.

Download & Stream: 

Entsprechend fett waven 80er Jahre Elektroniksounds zu Electrorhythmen und scharen sich um einen selbstbewusst wiederkehrenden Refrain. So könnte es im Lehrbuch der Popmusik stehen: Verse, Chorus, Verse, Chorus Chorus usw. Die Popdisco läuft auf Hochtouren, keine Frage. Der mädchenhafte Gesang passt perfekt zu den Stakkato-Keyboardanschlägen und dem glamourösen Popoutfit. Klassisch 80er Jahre, klassisch Ohrwurm. Eingängiger können Melodien kaum klingen, in beispielhafter Symbiose ergänzen sich freundlicher Tonus und leichte Melancholie. Nicht zu schwermütig, nie zu friedlich. So viel Perfektion wirkt verdächtig. Bei aller Liebe für Synthesizer, klare Stimmungen und harmonische Unkompliziertheit, in diesem Falle läuft auch der eingeschworene 80er Fan Gefahr, der Sache überdrüssig zu werden. Die endlosen Refrainloops bieten dann doch zu wenig Abwechslung, um sich dauerhaft mit „Destroy Everything“ auseinander zu setzen. Ein eindeutiger Fall von „schnell überhört“. Aber für die ersten Momente enthält der Track alle Instant-Laune-Zutaten, die von einem ordentlichen Electropop-Smasher erwartet werden. (jk)

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