Lana Del Rey

Lana Del Rey (Presspic 2019 Foto: Universal Music)

Elizabeth Woolridge Grant aus New York startete ihre musikalische Karriere als Lana Del Rey mit dem Song "Video Games", der 2011 die virale Sensation schlechthin war: Typisch für ihre Musik sind melancholische, nostalgisch anmutende Songs.

Der Rey arbeitete nach einer frühen Alkoholsucht ab ihrem 18. Lebensjahr als Sozialarbeiterin in in New Yorker Obdachlosenheimen und in Reha-Zentren für Alkoholier oder Drogenabhängige. Ein Thema, das sie in ihren Songs immer wieder aufgreift. Paralell machte sie damals schon Musik, allerdings damals noch unter den Pseudonymen May Jailer oder Lizzy Grant. Als Lana Del Rey folgte dann der Durchbruch und den Künstlernamen suchte sich nach dem Ort Delray Beach in Florida auf, den sie oft besuchte.

Als die 2011 den Song "Video Games" veröffentlichte, wurde sie schlagartig international bekannt. Ihr Album "Born To Die" war 2012 dann eines der erfolgreichsten Alben des Jahres und erreichte zum Beispiel in Deutschland, Großbritannien oder Österreich Platz eins der Charts.

Video: Video Games

Ab dann veröffentlicht die Musikerin regelmäßig erfolgreiche Alben, 2017 erscheint ihr viertes Album "Lust For Life" mit zahlreichen prominenten Gästen von The Weeknd bis A$AP Rocky, das auch in den USA Platz eins der Charts erreicht. Als musikalische Vorbilder und Einflüsse nennt Del Rey unter anderem Elvis Presley, Frank Sinatra, Hope SandovalLou Reed, The Shangri-las und sie selbst bezeichnet sich als "Gangsta Nancy Sinatra".

Ihre emotionale-rauchig-samtige Stimme erinnert dabei an Marilyn Monroe und Eartha Kitt, wobei sie absichtlich in tieferer Stimmlage singt wie sie in einem Interview selbst sagt: 

"I sing low now, but my voice used to be a lot higher. Because of the way I look, I needed something to ground the entire project. Otherwise I think people would assume I was some airhead singer. Well, I don't think... I know. I've sung one way, and sung another, and I've seen what people are drawn to".

Wie stimmlich stimmlich facettenreichen sie ist, hört man zum Beispiel in "Shades Of Cool", wo sie sogar mit Cocteau-Twins-Sängerin Elizabeth Fraser verglichen wurde.

Video: Shades Of Cool

Ihr Image als "Queen oder Lolita des Indie-Pop" wird oft als zu konstruiert kritisiert, aber das "Kunstprodukt Lana" hat schon zu viele gute Alben und Songs auf den Weg gebracht, um als reine Oberfläche betrachtet werden zu können: Ihr Spiel und ihre Zitate mit vielen popkulturellen Aspekten ist dabei gepaart mit Selbstbewusstsein, denn sie sieht sich zuerst als Songwriterin und dann erst als Sängerin.

Zudem äußerts sich Del Rey immer wieder politisch und kritisiert US-Präsident Donald Trump heftig. Im August 2019 erschien ihr Album "Norman Fucking Rockwell" und ein Gedichtband namens "Violet Bent Backwards Over The Grass" wird im gleichen Jahr folgen.

Video: Hope Is A Dangerous Thing For A Woman Like Me To Have - But I Have It

Diskografie Lana Del Rey

2010: Lana Del Ray a.k.a Lizzy Grant

2012: Born to Die

2014: Ultraviolence

2015: Honeymoon

2017: Lust for Life

2019: Norman Fucking Rockwell

Lana Del Rey Live 2020

Montag, 2.03.2020: Berlin, Mercedes-Benz-Arena

Dienstag, 03.03.2020: Köln, LANXESS-Arena

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Lana Del Rey Alben

Lana Del Rey "Norman Fucking Rockwell" (Album Cover)

Lana Del Rey - Norman Fucking Rockwell

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Das neue und sechste Album von Lana Del Rey warf lange – und im Falle der somnambulen Sängerin könnte man auch sagen – hypnotische Schatten voraus, denn peu à peu veröffentlichte sie neue Clips zu "Norman Fucking Rockwell".

Lana Del Rey - Lust for Life (Artwork)

Lana Del Rey - Lust For Life

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Die Verwandlung von der White-Trash-Depri-Lolita zum liebessüchtigen Blumenmädchen scheint abgeschlossen. Auf ihrem vierten Album gibt sich Lana Del Rey ungewohnt lebensfroh. Doch unter der hübschen Oberfläche brodelt es immer noch gewaltig.

Honeymoon

Lana Del Rey - Honeymoon

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
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gut
sehr gut
Flitterwochen am Pool

Mit Lana Del Rey will man ja eigentlich eher ungern in die Flitterwochen fahren. Die 30-Jährige würde bestimmt ein tropisches Paradies als Reiseziel wählen, nur um sich dann unter einem riesigen Schlapphut und hinter einer noch riesigeren Sonnenbrille zu verstecken, den ganzen Tag mit Cocktail in der Hand und frisch lackierten Fingernägeln ermattet am Swimmingpool zu liegen und ab und zu hörbar zu seufzen.

Ultraviolence

Lana Del Rey - Ultraviolence

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut
Die letzte Diva

„Born To Die“ war nur der Anfang. Auf „Ultraviolence“ hat Lana del Rey ihre Rolle verfeinert und musikalisch an Kohärenz gewonnen. Reihenweise liefert sie verstörend schöne „Murder Ballads“ ab, in denen sie sich selbst und ihre öffentliche Wahrnehmung reflektiert.

Born To Die

Lana Del Rey - Born To Die

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut
Lippenkunst

 

Der Hype frisst seine Kinder. Bevor Lana del Reys Debütalbum richtig im Regal steht, brechen einige Autoren schon den Stab über dem Hype des letzten Jahres. Dabei war doch klar, dass dieses Album nicht die Erwartungen erfüllen kann, die durch die Übersingles „Blue Jeans“ und „Video Games“ geweckt wurden.

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